Das 21. Jahrhundert

Gemeindepolitik ab 2000

Auf die Gemeindevertretung unter Bürgermeister Herbert Worschitz kommen mit dem neuen Jahrhundert wichtige Herausforderungen zu: Durch die Nähe zu Wien steigt der Bedarf an Wohnungen in Hornstein, daher wird der Bau von Wohnhausanlagen forciert, dadurch muss aber auch die Infrastruktur bei den Betreuungseinrichtungen für Kinder erweitert werden - Ausbau der Volksschule und Neubau des Kindergartens sind die Folge. Für die Jugend werden ein Jugendzentrum und weitere Sportmöglichkeiten errichtet. Zur Ansiedlung neuer Betriebe wird das Industriegebiet erweitert. Um die Polizeistation im Ort zu halten, wird ein Blaulichtzentrum gebaut. Zur Schonung der Umwelt wird die Straßenbeleuchtung auf Energiesparlampen umgestellt, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Kindergarten wird montiert und probeweise ein Solarbus in Dienst gestellt. Schließlich wird das alte Forsthaus renoviert und zu einem Vereins- und Veranstaltungszentrum umgebaut.
Ein Zubau zur Volksschule schafft neue Garderoben und Nebenräume.
Auch ein Ausbau und eine technische Adaptierung der Leichenhalle sind notwendig geworden.
Baugründe werden angekauft oder freigemacht, um jungen Familien kostengünstige Wohngelegenheiten zu bieten.
Der Wohnpark „Gottfried Szinovatz“ liegt am Ortsrand an der Bundesstraße nach Wimpassing.
Auf den Gründen des ehemaligen Gemeindehauses neben der Kirche wird der Wohnpark „Karl Stix“ errichtet.
Das ehemalige Gasthaus Bauer wird aufgekauft, um den Wohnpark „Reitschule“ nahe dem Ortszentrum bauen zu können.
Der Wohnpark „Pater Schmid“ befindet sich ebenfalls am Ortsrand in Richtung Wimpassing.
Neben Bauplätzen für Einfamilienhäuser wird der Wohnpark „Anton Probst“ auf ehemals Esterházyschem Grund errichtet.
Im Industriegebiet werden eine Müllsammelzentrale und der Bauhof der Gemeinde neu erbaut.
Zusätzliche Gründe werden auch dafür angekauft, um die Infrastruktur für Industrieansiedlungen zu verbessern.
Um die Sicherheit für die Bevölkerung zu verstärken, wird an der Ortseinfahrt zum Autobahnzubringer ein Blaulichtzentrum für Polizei und Rettungsdienst errichtet.
Zum nachhaltigen Schutz der Umwelt werden bei der Straßenbeleuchtung Energiesparlampen eingesetzt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Gemeindekindergartens verstärkt diesen Effekt.
Ein Solarbus soll in Zukunft den traditionellen Dorfbus ersetzen. 2013 läuft der Probebetrieb vielversprechend.
Im Rahmen von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung wird auch der Kreisverkehr an der Bundesstraße gefällig gestaltet.
Neue Freizeit- und Sportanlagen für Jugendliche sollen unsere Jugend im Heimatort halten.
Die Eröffnung des Jugendzentrums, das von den Jugendlichen in Eigenregie mitgestaltet wurde, bringt für die Jugend neue Chancen der Ausbildung und Kommunikation.
Das ehemalige Forsthaus wird zu einem ansprechenden Vereins- und Veranstaltungszentrum umgestaltet.
Ein gemeinsames EU-Projekt mit den Nachbargemeinden bringt eine Verschönerung unserer Heimatgemeinde und neue Impulse für den Tourismus. Schließlich wird eine eigene dreisprachig geplante Homepage der Gemeinde errichtet, um zeitgemäße Informationen der Bevölkerung und interessierter Besucher sicherzustellen.
Im Industriegebiet III werden durch Ankauf von Ackerflächen Betriebsgrundstücke für interessierte Firmen geschaffen. Die bekannteste ist die Firma Sigmapharm des bekannten Mondpioniers Dr. Herbert Pichler.
Der Hornsteiner Tourismusverband hat 2015 einen neuen WC-Wagen angeschafft, der für Festlichkeiten aller Vereine zur Verfügung steht.
Der neue Ortsbus wird Mitte des Jahres 2015 in Verwendung genommen.
Im September 2015 wird das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Kärntner Gemeinde Gnesau gefeiert.
Die ersten Wohnungen im Wohnpark Ortsbach an der Neufelder Straße können im Herbst 2015 bezogen werden. An weiteren Objekten wird noch gebaut.
Der Konkurs der Handelskette Zielpunkt führt nicht nur zur Schließung des Hornsteiner Geschäftslokals am 31. Dezember 2015, sondern auch zur Einstellung der Tätigkeit als Postpartner mit Anfang des Monats Dezember.
Als erste Gemeinde Österreichs präsentiert Hornstein ab 1. Jänner 2016 seine Geschichte und seine Persönlichkeiten ausführlich in englischer Sprache: www.hornstein.at/en/ - Menüpunkt HOME TOWN ARCHIVES.
Die Schwerpunkte des Jahres 2016 liegen im Infrastrukturbereich. Christine Jambrits zieht im Juni als Postpartner ins Erdgeschoss des Arzthauses ein. Im Rathaus zieht das Bauamt in den ersten Stock und macht im Erdgeschoss den barrierefreien Zugang zu den Amtsräumen möglich.
Beide Gemeinderatsparteien setzen nach Bürgerversammlungen Schwerpunkte im Ortsverkehr und Geschwindigkeitsbeschränkungen. E-Car-Sharing wird für alle Gemeindebürger angeboten.
Der Tourismusausschuss setzt auf sanften Tourismus mit den Schwerpunkten Bewegungsarena, Walderlebnisweg und Panoramatour.
Die Gemeinde stellt drei Defibrillatoren für die Hornsteiner Bevölkerung zur Verfügung.
Als Zukunftsprojekte sind 4 Standardwohnungen für junge Paare ab 2018 geplant; ebenso die Errichtung eines Gesundheits- und Pflegekompetenzzentrums.
Am 17. September wird in Gnesau das 30-Jahr-Jubiläum der Partnerschaft mit Hornstein gefeiert – an die 100 Hornsteiner nehmen daran teil.
Am 23. September 2016 feiert die Gemeinde das Jubiläum 40 Jahre Industriegebiet mit der Eröffnung und Grundsteinlegung neuer Betriebe. Eine Erweiterung des Industriegebiets ist geplant.
Mit 7. Feber 2017 legt Bürgermeister Herbert Worschitz nach drei Amtsperioden seine Funktion zurück. Im Gemeinderat wird Judith Pratl am 20. Feber 2017 zur Bürgermeisterin gewählt. Judith Pratl, geborene Krenn, geboren am 30. November 1958, ist seit mehr als 20 Jahren Gemeinderätin. Sie ist pensionierte Buchhalterin, geschieden, und hat 2 erwachsene Kinder.
Die Digitalisierung des Friedhofsgeländes wird geplant. Der Kinderspielplatz im Föhrenwald wird vom Tourismusverband erneuert. Beide Parteien setzen sich für die Förderung der Nahversorgung ein.
Sanierungen im Friedhofsgelände, des Spielplatzes im Garten der Volksschule, und auf dem Gelände der Reitschule werden durchgeführt.
Die Straßen in der Meierhofsiedlung werden asphaltiert. Verkehrsberuhigte Zonen und Bremsmarkierungen an den Ortseinfahrten werden geschaffen.
Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 1. Oktober 2017 bringt für Hornstein ein historisches Ergebnis. Die seit 1949 regierende SPÖ verliert ihre Mehrheit. Die ÖVP Hornstein erreicht mit 55,77 % 13 Gemeinderatsmandate und damit die absolute Mehrheit. Bürgermeister wird mit 56,98 % der ÖVP-Kandidat Christoph Wolf.
Mag. Christoph Wolf, MA, geboren 1986, ist beruflich Steuerberater, politisch seit 2012 Hornsteiner Vizebürgermeister, seit 2010 Landtagsabgeordneter und seit 2015 Landesgeschäftsführer der ÖVP Burgenland. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.