1. WK Kriegsteilnehmer

Kriegsteilnehmer

Die Stellungslisten der Jahrgänge 1863 – 1893, die im Österreichischen Kriegsarchiv in Wien aufliegen, geben Auskunft über die Stellungstermine, die Loszahl und die Tauglichkeit der Rekruten, nicht aber über ihren Einsatz im 1. Weltkrieg. Es können daher nur allgemeine Aussagen über die Zivilberufe, bei einigen Jahrgängen die Erstzuteilung zur Ausbildung gemacht werden. Jüngere Jahrgänge wurden erst im Kriegsverlauf eingezogen. (Signaturen 3993 – 4125)

Dagegen sind im „Evidenzbogen aus dem Jahr 1940 über Gediente im 1. Weltkrieg der Jahrgänge 1893 – 1900 zwecks Wiedereinberufung“ genaue Angaben über Truppe, Dienstgrad und Einsatzzeit der Soldaten zu finden.


Heimkehrer

Die meisten österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen, etwa 500.000, waren in russischer Gefangenschaft. Sie wurden im Osten des Zarenreichs gefangen gehalten, um eine Flucht nach Westen zu verhindern. Auch nach der Oktoberrevolution wurden sie nicht freigelassen.
Leider liegen keine Zahlen über die Hornsteiner Heimkehrer vor, bekannt ist jedoch, dass die meisten in Lagern rund um den Baikal-See festgehalten wurden und erst zu Kriegsende – meist über Japan – nach Hause zurückkehrten. Die letzten kamen im Dezember 1920 nach Hause.